Für ca. acht Wochen, im Zeitraum von Februar bis April, haben wir, die Klasse E2e, mit unserer Deutschlehrerin Frau Heidorn den Unterricht am Freitag Nachmittag in die Ausstellungs- und Aktionsräume des Überseemuseums verlegt und - ermöglicht durch die "Bremer Schuloffensive" - an dem Projekt „Kommunikation“ mitgewirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen dieses Projektes lernten wir viele verschiedene Arten der Kommunikation kennen und erfuhren, dass man nicht nur mit Sprache anderen Menschen Nachrichten mitteilen kann.

Als erstes haben wir Mitteilungsmöglichkeiten mit Gestiken ausprobiert, uns jedoch nicht immer verstanden, da wir, im Gegensatz zu den Indianern, über keine einheitlichen Zeichen verfügen.

Sehr amüsiert hat uns, dass die gleichen Gesten der einzelnen Kulturen verschiedene und manchmal sogar gegenteilige Bedeutungen haben.

Am meisten machte uns bei diesem Thema das eigenständige Arbeiten mit Kameras Spaß, mit denen wir unsere Alltagsgesten fotografierten.

 

Neben den gewöhnlichen Handzeichen gibt es auch eine Reihe eher ungewöhnlicher Handzeichen.

Das Mitwirken von Musik an der Kommunikation wird überwiegend in kleinen Kulturen gebraucht, da durch Musik verschiedene Gefühle oder Nachrichten übermittelt werden. Gleichermaßen werden diese Emotionen in der heutigen Zeit in Liedern transportiert.

Wir haben zu diesem Thema Experimente mit Rhythmus und Trommeln gemacht, außerdem sollte jeder ein Bild zu seinem Lieblingsbild malen.

Doch nicht nur mit Musik, sondern auch mit Bildern kann man anderen Menschen etwas mitteilen:

Vereinfachte, abstrakte Bilder, deren Nachricht jeder verstehen kann, egal welche Sprache er spricht, nennt man Piktogramme. Die selbst entworfenen Piktogramme, die uns charakterisieren sollten, waren sehr kreativ und meistens auch zu den jeweiligen Personen passend.

Natürlich durften auch die bekanntesten Mittel zur Kommunikation nicht fehlen: die Sprache und die Schrift. Wir haben Wörter in andere Sprachen übersetzt, obwohl wir manche gar nicht aussprechen konnten, und gelernt, dass beispielsweise das Wort „Schmetterling“ ursprünglich keine deutschen Wurzeln besitzt. Die kreative Aufgabe zum Thema „Schrift“ hat fast allen am besten gefallen. Wir haben ein Bild mit Tusche, Federn oder Pinseln gemalt, das aus fünf verschiedenen Wörtern in jeweils fünf verschiedenen Sprachen bestand.

Von Anfang bis Ende hat uns ein „Forscherheft“ begleitet, in dem wir alle unsere Erkenntnisse und Aufgaben eingetragen haben.

Ausschnitte aus diesen "Forschungsergebnissen" werden voraussichtlich im September im Rahmen einer Ausstellung mit allen Projekten der "Bremer Schuloffensive" im Museum Neue Weserburg zu sehen sein.

 

Verfasser: Nadja Lewandowski und Johanna Gellert

   

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