Als wir zum ersten Mal hörten, dass wir als Männer auftreten würden, wussten wir nicht so recht, was wir davon halten sollten. Nachdem wir jedoch in Noer die Originaltänze der Verfilmung von Anatevka sahen, fanden wir immer mehr Gefallen an den eher derben, ausdrucksstarken und mal anderen Bewegungen.


Schon vor der Musicalfahrt nach Noer im November trafen wir uns mit Frau Ditjatkovski einmal die Woche, um die ersten Schritte zu erlernen, die dann auf der Fahrt verbessert und „perfektioniert“ wurden.
Als wir am letzten Abend Orchester, Chor, Schauspiel und Tanz zusammenfügten merkten wir zum ersten Mal, was für ein tolles Musical das werden würde, aber auch, wie viel Arbeit es noch erfordern würde.
Die letzten Wochen vor der Premiere waren nochmal eine harte Zeit mit intensivem Training, aber auch doppelt so viel Spaß, da nun die einzelnen Teile zu einem großen Gesamtwerk zusammengefügt wurden und man verfolgen konnte, wie die Durchgänge (meistens) immer glatter liefen. Die Proben wurden immer hektischer, doch die Vorfreude auf die Vorstellungen stieg.
Trotz schiefstehender Flaschen auf unseren Hüten, Hektik beim Kostümwechsel hinter der Bühne und unerwarteten Hindernissen auf der Bühne, lief letztendlich doch alles glatt!

 

Die Musicalwoche wurde zu einer einmaligen Erfahrung, die vermutlicher keiner von uns je vergessen wird. Wir sind zu einer super harmonierenden Gruppe zusammengewachsen und dank schwungvoller und abwechslungsreicher Choreographien unserer Tanzlehrerin Frau Ditjatkovski kamen Spaß und Motivation nie zu kurz.


Wir danken allen Kosaken, Juden, Hauptdarstellern, Chorsängern und dem Orchester für diese tolle und unvergessliche Zeit!

 

Le Chaim!

 

   

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