Im 12. jahrhundert pflegte man den Brauch, zu Weihnachten einen Holzscheit (Christklotz oder Weihnachtsscheit) in  den Kamin zu legen und diesen dort langsam bis zum Dreikönigstag verglühen zu lassen, um Glück für das neue Jahr heraufzubeschwören. 

In Frankreich veränderte sich im Lauf der Jahrhunderte dieser Brauch insofern, als das Anzünden des Holzscheits dem Verzehr eines Weihnachtskuchen wich, nämlich der sog. „Bûche de Noël“ (= Weihnachts-Holzscheit), die einer Bisquitrolle ähnelt und nicht nur den Namen ihres Vorgängers aufgreift,  sondern auch sein äußeres Erscheinungsbild.

Dieser ästhetisch-kulinarischen Herausforderung hat sich der LK Französisch der Q2 im Dezember in Form eines „Buche de Noël“-Wettbewerbs gestellt.

Die Präsentation und Verköstigung der Produkte fand im Vietorhaus bei weihnachtlichem Ambiente und im Beisein einer Jury von besonderer Expertise – bestehend aus  Nadège Marguerite (Attachée für Sprache und Bildung des Institut Français) und Grégoire Fischer (Landesvorsitzender der VdF Bremen) – statt.

Die Sieger des Wettbewerbs, Nele Jänisch und Valentin Vankann, (félicitations!!) wurden von der VdF mit einem eindrucksvollen Bildband zu französischen Regionen samt regionaler Kochrezepte entlohnt und der gesamte Kurs erhielt FREIKARTEN für einen Kinobesuch im Rahmen der „Cinéfête“, einem Kinofestival, das alljährlich französische Filme in Originalversion in ausgewählte Bremer Regionalkinos holt.

Diese kleine Alltagsflucht in die französischsprachige Filmwelt haben wir letzten Freitag vorgenommen ... Savoir-vivre in Bremen! ;)

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