Mit der Verleihung der Bundespreise im Schloss Bellevue am 22. November durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier fand der vergangene Geschichtswettbewerb zum Thema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ einen würdigen Abschluss.

Bundesweit beteiligten sich 5.064 Kinder und Jugendliche bei der aktuellen Runde des Geschichtswettbewerbs und reichten insgesamt 1.639 Beiträge ein. 142 SchülerInnen aus Bremen waren dabei mit 31 Beiträgen.

Vom Kippenberg-Gymnasium waren es insgesamt 33 SchülerInnen mit 9 Beiträgen – die damalige Klasse 9c und zwei Schülerinnen des LK Geschichte, damals Q1. Auf Landesebene waren die SchülerInnen sehr erfolgreich – zwei Landespreise und 1 Förderpreis gingen an drei Gruppen mit insgesamt 12 Schülerinnen. Damit war unsere Schule die erfolgreichste im Land Bremen und erhielt als landesbeste Schule eine Einladung für eine Tutorin und zwei SchülerInnen nach Berlin zur Bundespreisverleihung. Der Traum von einem Bundespreis ging für die Kippenberger zwar nicht in Erfüllung, aber die Teilnahme an der Preisverleihung war für die Delegation der Schule ein besonderes Erlebnis.

Am Vorabend fand ein gemeinsamer Abend mit den Delegationen aller bundesweit landesbesten Schulen und der fünf ersten PreisträgerInnen in „Clärchens Ballhaus“ in der Auguststraße in Berlin statt. Dort im Spiegelsaal fühlte man sich um 100 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Neben einem leckeren Essen gab es viel Gelegenheit, sich mit den TeilnehmerInnen der anderen Bundesländer auszutauschen.

  • image1
  • image2

Die Preisverleihung am nächsten Vormittag war von Anfang an etwas Besonderes. Keine der drei Delegierten der Schule war zuvor schon im Schloss Bellevue gewesen oder hatte dem Bundespräsidenten mal die Hand geschüttelt. Insofern war die Spannung groß. Und wir wurden nicht enttäuscht – die fünf Hauptpreise wurden  einzeln mit einem kleinen Film, der die Arbeit und die VerfasserInnen näher vorstellte eingeleitet. Spannende Themen gab es wie z.B. die Arbeit von Federico Cassarà, der in dem kleinen Dorf seiner Großmutter in Italien der Frage nachgegangen war, wie Katholiken und Kommunisten in der Ära des Kalten Krieges miteinander  auskamen. Oder die Arbeit von Julius von Stein, der sich fragte, ob Martin Niemöller wirklich ein Widerstandskämpfer gewesen war. Ein Antwort darauf erhalten nun SchülerInnen in Berlin Dahlem nicht, wenn sie seinen interaktiven Rundgang mit einer mulitmedialen Exkursion machen. Aber sie bekommen genügend Fakten an die Hand, um sich damit eine eigene Meinung bilden zu können. Wer mehr zu den Beiträgen der PreisträgerInnen erfahren möchte, möge auf der Seite der Körberstiftung selbst stöbern. (https://www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/wettbewerb-201617.html)

Nach Fragen an die PreisträgerInnen gab es die Urkunden und ein Gruppenfoto mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Danach hatten alle die Gelegenheit einen Bundespräsidenten zum „Anfassen“ zu erleben, der sich mit den Gästen unterhielt, Autogramme gab oder sich mit den TeilnehmerInnen fotografieren ließ.

Am 1.September 2018 startet die nächste Runde des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Es wäre schön, wenn wieder viele SchülerInnen unserer Schule daran teilnehmen. Sprecht eure GeschichtslehrerInnen an oder macht euch selbst auf der hompage der Körberstiftung schlau – das neue Thema erfahrt ihr am 1. September 2018. (https://www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/)

 

Katharina Grosse im Dezember 2018

   

Schwachhauser Heerstr. 62-64, 28209 Bremen              Datenschutzerklärung