Die Eltern der Kinder des 4. Schuljahres haben zum Halbjahreswechsel eine weitreichende Entscheidung zu Treffen: Gymnasium oder Oberschule?

Das Bremer Schulgesetz definiert in § 20 das Gymnasium durch zwei wesentliche Merkmale:

● den angestrebten Abschluss/Abitur,
● die Arbeit auf nur einem Anforderungsniveau bei erhöhtem Lerntempo.

Die Oberschule richtet ihr Unterrichtsangebot auf unterschiedliche Abschlüsse aus: Erweiterte Berufsbildungsreife (EBBR), Mittlerer Schulabschluss (MSA) und Abitur. Die Oberschule ist also eher eine Gesamtschule, die mit einer Differenzierung auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus arbeitet. „Da das Gymnasium (...) in Inhalt und Lerntempo auf das Abitur in acht Jahren ausgerichtet ist, jedoch Schülerinnen und Schüler nur noch auf Wunsch der Eltern die Schule verlassen werden, muss die Schülerschaft ausgewiesenen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft entsprechen“, formulierte die Senatorin für Bildung und Wissenschaft vor der Einführung des Gesetzes in der Bremischen Bürgerschaft.
Daher sind die individuellen Voraussetzungen des Kindes und seine bisherige schulische Entwicklung von großer Bedeutung für uns. Wir richten uns an den vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler aus und entwickeln diese gezielt weiter.


Stand: Januar 2017

   

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