Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung in Berlin!
Im Beisein von Bundesforschungsministerin Annette Schavan erhielten das Kippenberg-Gymnasium und das MARUM für ihr gemeinsames Projekt „Aspekte des Klimawandels – Bremen 2050“ jetzt den zweiten Preis des Wettbewerbs „Schule trifft Wissenschaft“. Die Auszeichnung der Robert Bosch Stiftung ist mit 20.000 Euro dotiert.

 


„Das wichtigste Ziel des Projekts ist es, Schüler der Klassen 8 -12 für wissenschaftliches Arbeiten zu interessieren. „Dabei sollen sie insbesondere für die Bedeutung des Klimawandels sensibilisiert werden“, sagt Dr. Martina Pätzold, Leiterin des MARUM UniSchullabors. Im Rahmen des Vorhabens wählen die Schüler eigenständig Fragestellungen aus dem Themenbereich Klimawandel und werden unter Anleitung ihrer Lehrer bzw. von MARUM-Wissenschaftlern an die Methodik wissenschaftlichen Arbeitens herangeführt.


„Die Schüler waren bei der Umsetzung der Themen sehr phantasievoll“, sagt Holger Gudjons, Physiklehrer am Kippenberg-Gymnasium. So hat z.B. die Schülerinnengruppe eines Mathematik-Leistungskurses ihre Arbeitsergebnisse zur Frage „Was erzählt eine Baumscheibe aus dem Bürgerpark?“ in Form einer Wissenschaftsfernsehsendung dargestellt. Titel: TV macht schlau. Andere Gruppen erarbeiteten mit Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes bzw. Informationen aus Eisbohrkernen und Satellitenbildern einen Blick ins Jahr 2050 und produzierten eine Radiosendung. Abschließen wurden die Ergebnisse interpretiert und kritisch hinterfragt. So lernten die Schüler viel über Möglichkeiten und Grenzen moderner Forschung. Ganz nebenbei erleichtert der frühe Kontakt zu Wissenschaftlern bzw. zu Forschungseinrichtungen sicherlich den Übergang von der Schule zur Universität.

Der Preis "Schule trifft Wissenschaft", den die Robert Bosch Stiftung in diesem Jahr zum
dritten Mal vergab, ist mit insgesamt 90.000 Euro der höchstdotierte Preis für Kooperationsprojekte von Schulen und Forschungseinrichtungen. Durch die Ehrung herausragender Teams aus Lehrern, Schülern und Wissenschaftlern will die Stiftung gute Praxis für Kooperationsprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik aufzeigen und Anreize setzen, selbst Kooperationen aufzubauen. Im Vordergrund stehen dabei die eigenständige Arbeit der Schüler und die Teilnahme an authentischen Forschungstätigkeiten.

Aus insgesamt 60 Bewerbungen wählte eine Jury unter Vorsitz von Nobelpreisträger Prof. Erwin Neher sieben Projekte aus. Der Hauptpreis ging an ein Mathematik-Projekt aus Kaiserlautern. Neben dem Bremer Projekt wurde ein weiteres Klimavorhaben mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. „Das MARUM UniSchullabor arbeitet schon seit zehn Jahren mit Lehrern und Schülern zusammen“, sagt Prof. Michael Schulz, stellvertretender Direktor des MARUM: „Der Robert Bosch Preis ist für uns Ansporn, unsere Zusammenarbeiten mit Schulen und insbesondere mit dem Kippenberg-Gymnasium weiter voranzutreiben.“

(Quelle: Pressemitteilung von Marum)

 

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