Zum Kippenberg-Gymnasium gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg auch eine 1968 abgerissene Villa (Nr. 62), die 1863 nach Plänen des Architekten Ernst Klingenberg im Stil der Tudor-Gotik für den Kaufmann Heinrich Rüppel erbaut wurde. Das Haus ging in das Eigentum des Weinhändlers J.W.A. von Kapff über. Nach seinem Tod bewohnte seine Tochter, die Malerin Aline von Kapff, bis 1936 das Gebäude. 
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.bremen-history.de/tag/aline-von-kapff/ (externer Link).

Über das Leben vom Aline von Kapff berichtete der Weser-Kurier am 13.07.2017 (externer Link).

An ihr Wirken erinnert seit Juli 2017 eine Gedenktafel am Eingang des Hauptgebäudes der Schule.

Das Kippenberg-Gymnasium kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

August Kippenberg von Hans Lehmkuhl ?1951

 

1859 gründete August Kippenberg die Schule als Lehrerinnenseminar, da er die Bildung der weiblichen Bevölkerung verbessern wollte, die damals vernachlässigt wurde. Am 14. April 1872 erhielt das Kippenberg-Gymnasium die Konzession zur Errichtung einer höheren Töchterschule. Das Kippenberg-Gymnasium entwickelte sich in den folgenden Jahren zur wohl größten höheren Mädchenschule ganz Deutschlands. 1882 hatte es bereits mehr als 750 Schülerinnen.

books by johnny_automatic Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kippenberg-Gymnasiums im Jahre 2009 ist in der obersten Etage des Vietor-Hauses (der ehemaligen Biermann-Villa) eine Dokumentation der Geschichte der Kippenbergschen Schulen entstanden.

Nach fast einjähriger Neu- und Umbauzeit hat die Schule nun eine neue Großküche und eine geräumige Pausenhalle, die auch als Mensa genutzt wird.

   

Schwachhauser Heerstr. 62-64, 28209 Bremen